Gestern: Bogenturnier
Ich stand um 6.20 auf, was sonntags eine noch unmenschlichere Belastung darstellt, als unter der Woche. Wenigstens hatte ich an diesem Sonntag einen Grund um aufzustehen. Unter der Woche fehlt der meistens. Das Turnier war ganz gut, am Vormittag war es so neblig, dass wir die Targets kaum sahen, am Mittag war es so warm, dass ich meinen Wintermantel ausziehen musste, um unter meinen weiteren vier Klamottenschichten nicht einzugehen.
Menschliches: Zum Turnier hin lies ich mich von einem Autohändler mitnehmen, der einen bereits verkauften Wagen, statt seinem eigenen fuhr. Seine Frau verschüttete prompt Kaffee. Auf dem Rückweg fuhr ich mit einem Vater, dessen achtjähriger Sohn eine totale Labertasche ist. Gesprächsauszug: "Hast du einen Freund?" "Im Moment nicht, nein." "Hattest du mal einen Freund?" "Ja." "Wie hieß der?" "Max." "Was hast du mit dem gemacht?" "Das geht dich gar nix an." "Warum ist das nicht mehr dein Freund?" "Der ging mir auf die Nerven." "Wenn du keinen Freund mehr findest, könntest du es mal mit dem Christian (19jähriger Bruder) probieren." "Nein, danke, ich find schon selbst einen." usw...
Wir waren gegen 17.00 wieder zu Hause, was sehr früh ist, mir aber gar nichts brachte, weil ich anschließend erstmal scheußliche Kopfschmerzen bekam und mich für den Rest vom Tag hinlegte. (Weshalb ich auch erst heute blogge.) Wenigstens träumte ich von Dieter Nuhr. Das liegt vielleicht daran, dass ich im Bezug auf unsere Bürgermeisterwahl hier immer mal wieder ein sehr bekanntes Nuhr-Zitat im Kopf habe:
Ich glaube, das ist damals [nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland] falsch verstanden worden mit der Demokratie: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. 'S wär ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht. Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.
Samstag hab ich übrigens, weil das Training ausgefallen ist und ich zu faul war länger als 5 Minuten spazieren zu gehen, 100 sit ups gemacht. Heute hab ich Muskelkater im Bauch.
Menschliches: Zum Turnier hin lies ich mich von einem Autohändler mitnehmen, der einen bereits verkauften Wagen, statt seinem eigenen fuhr. Seine Frau verschüttete prompt Kaffee. Auf dem Rückweg fuhr ich mit einem Vater, dessen achtjähriger Sohn eine totale Labertasche ist. Gesprächsauszug: "Hast du einen Freund?" "Im Moment nicht, nein." "Hattest du mal einen Freund?" "Ja." "Wie hieß der?" "Max." "Was hast du mit dem gemacht?" "Das geht dich gar nix an." "Warum ist das nicht mehr dein Freund?" "Der ging mir auf die Nerven." "Wenn du keinen Freund mehr findest, könntest du es mal mit dem Christian (19jähriger Bruder) probieren." "Nein, danke, ich find schon selbst einen." usw...
Wir waren gegen 17.00 wieder zu Hause, was sehr früh ist, mir aber gar nichts brachte, weil ich anschließend erstmal scheußliche Kopfschmerzen bekam und mich für den Rest vom Tag hinlegte. (Weshalb ich auch erst heute blogge.) Wenigstens träumte ich von Dieter Nuhr. Das liegt vielleicht daran, dass ich im Bezug auf unsere Bürgermeisterwahl hier immer mal wieder ein sehr bekanntes Nuhr-Zitat im Kopf habe:
Ich glaube, das ist damals [nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland] falsch verstanden worden mit der Demokratie: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. 'S wär ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht. Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.
Samstag hab ich übrigens, weil das Training ausgefallen ist und ich zu faul war länger als 5 Minuten spazieren zu gehen, 100 sit ups gemacht. Heute hab ich Muskelkater im Bauch.
darkyschatzi - 25. Feb, 14:09
