Politische Post
Nachdem die SPD bereits vergangene Woche in einer Briefaktion explizit Erstwähler angesprochen hat, fand ich heute Briefe von CSU und Freien Wählern im Briefkasten. Dabei fand ich das Vorgehen der Freien Wähler am bemerkenswertesten. Der Brief beginnt mit den Worten:
Du hast bisher nicht darüber nachgedacht wählen zu gehen?
Dich interessiert Politik nicht?
Du hast kein Interesse an den sogenannten "großen Volksparteien"[...]?
Danach folgt eine Ausführung, dass man um bürgernah zu sein, keine Partei sondern die Freien Wähler bräuchte. Natürlich. Das ist schließlich die Idee hinter dem, was sich "Freie Wähler" nennt, und mir ehrlich gesagt auf Kommunalebene auch nicht mehr zusagt als eine beliebige Partei. Die drei jungen Männer, die den Brief unterschrieben haben, kenne ich alle persönlich und sie sind mir auch sympathisch, aber mit diesen Unterschriften zeigt sich letztendlich noch einmal, was dieser Brief ist. Ein eindeutiger Versuch die Jugend anzusprechen, ihre Einstellung zu treffen. Für mich ein gescheiterter Versuch. Dich interessiert Politik nicht? Damit möchte man doch nicht wirklich ein Ja provozieren, oder? Die Mentalität der Jugend ansprechen zu wollen ist nichts verwerfliches. Aber mit Politik-Unlust Stimmen gewinnen wollen? Das halte ich doch für bedenklich.
Wäre begeistern nicht die bessere Alternative?
Du hast bisher nicht darüber nachgedacht wählen zu gehen?
Dich interessiert Politik nicht?
Du hast kein Interesse an den sogenannten "großen Volksparteien"[...]?
Danach folgt eine Ausführung, dass man um bürgernah zu sein, keine Partei sondern die Freien Wähler bräuchte. Natürlich. Das ist schließlich die Idee hinter dem, was sich "Freie Wähler" nennt, und mir ehrlich gesagt auf Kommunalebene auch nicht mehr zusagt als eine beliebige Partei. Die drei jungen Männer, die den Brief unterschrieben haben, kenne ich alle persönlich und sie sind mir auch sympathisch, aber mit diesen Unterschriften zeigt sich letztendlich noch einmal, was dieser Brief ist. Ein eindeutiger Versuch die Jugend anzusprechen, ihre Einstellung zu treffen. Für mich ein gescheiterter Versuch. Dich interessiert Politik nicht? Damit möchte man doch nicht wirklich ein Ja provozieren, oder? Die Mentalität der Jugend ansprechen zu wollen ist nichts verwerfliches. Aber mit Politik-Unlust Stimmen gewinnen wollen? Das halte ich doch für bedenklich.
Wäre begeistern nicht die bessere Alternative?
darkyschatzi - 18. Feb, 15:45
