Es gibt immer ein erstes Mal
Ich könnte erzählen, dass ich heute Nacht eine neue Form des "Ich komm zu spät zur Schule"- Albtraums hatte. Oder, dass ich meine Busfahrkarte vergessen hatte und deshalb 4,80€ zahlen musste, um zu zwei Stunden Physik und wieder heim zu kommen.
Aber ich erzähl euch lieber, was mir im Bus passiert ist. Ich saß da nämlich auf meinem Stammplatz, gleich hinter dem Gelenk des Gelenkbusses, hatte Musik in den Ohren (Oh, ein pars-pro-toto. Ich hatte natürlich die Stöpsel meines mp3-Players in den Ohren und hörte so Musik.), und dachte an nichts böses (Na ja, eigentlich dachte ich sogar an etwas sehr gemeines, aber das ist eine andere Geschichte.), als plötzlich eine Frau ein paar Plätze weiter vorne aufstand, auf mich zukam und irgendetwas sagte. Ich verstand nicht richtig was, ich hörte ja nicht viel, aber wenn ich mich festlegen müsste würde ich sagen es war "Ein guter Wunsch für Sie." Ich nahm die Stöpsel aus den Ohren, um nachzufragen, aber da drückte sie mir schon zwei Zettel in die Hand und ging weiter. Meine wenigen Höflichkeitsimpulse sprangen an und ich sagte noch artig "Danke.". Sie setzte sich dann ein paar Plätze hinter mich und ich sah mir die seltsamen Zettel genauer an. "Wer regiert die Welt wirklich?" stand auf dem ersten. Ja. Wer? Bill Gates? George W.? Aber eigentlich kannte ich die Antwort schon, den religöse Bildchen kann ich quasi riechen und die Hand mit der Weltkugel, die über der Frage abgedruckt war, die stank nach Religion. Ich blätterte um. Tatsächlich sah ich einen mit Bibelzitaten gespickten Text, der mich erst darüber informierte, dass Gott der Herrscher der Welt ist und dann darüber, dass es wohl doch eher Satan sei, dem wir alle gemeinsam widerstehen müssten. Erinnert mich an meine Firmung, wo man auf verschiedene Fragen immer "Ich glaube", oder "ich bezeuge" oder so antworten musste, nur auf die letzte, in der auch irgendwas mit dem Teufel vorkam "ich widerstehe". Natürlich gab es ein paar Deppen, die auch auf die Frage nach dem Teufel "ich glaube" antworteten. Wo war ich? Im Bus. Genau. Das war meine allererste Begegnung mit den Zeugen Jehovas. Jedenfalls die erste bei der ich wirklich offensiv angesprochen wurde. Irgendwo rumstehen hab ich die natürlich auch schon gesehn. Mit dem zweiten Zettel kam man sich die netten Menschen übrigens zu einem Heim-Bibelstudium einladen. Hat da irgendwer Lust drauf?
Aber ich erzähl euch lieber, was mir im Bus passiert ist. Ich saß da nämlich auf meinem Stammplatz, gleich hinter dem Gelenk des Gelenkbusses, hatte Musik in den Ohren (Oh, ein pars-pro-toto. Ich hatte natürlich die Stöpsel meines mp3-Players in den Ohren und hörte so Musik.), und dachte an nichts böses (Na ja, eigentlich dachte ich sogar an etwas sehr gemeines, aber das ist eine andere Geschichte.), als plötzlich eine Frau ein paar Plätze weiter vorne aufstand, auf mich zukam und irgendetwas sagte. Ich verstand nicht richtig was, ich hörte ja nicht viel, aber wenn ich mich festlegen müsste würde ich sagen es war "Ein guter Wunsch für Sie." Ich nahm die Stöpsel aus den Ohren, um nachzufragen, aber da drückte sie mir schon zwei Zettel in die Hand und ging weiter. Meine wenigen Höflichkeitsimpulse sprangen an und ich sagte noch artig "Danke.". Sie setzte sich dann ein paar Plätze hinter mich und ich sah mir die seltsamen Zettel genauer an. "Wer regiert die Welt wirklich?" stand auf dem ersten. Ja. Wer? Bill Gates? George W.? Aber eigentlich kannte ich die Antwort schon, den religöse Bildchen kann ich quasi riechen und die Hand mit der Weltkugel, die über der Frage abgedruckt war, die stank nach Religion. Ich blätterte um. Tatsächlich sah ich einen mit Bibelzitaten gespickten Text, der mich erst darüber informierte, dass Gott der Herrscher der Welt ist und dann darüber, dass es wohl doch eher Satan sei, dem wir alle gemeinsam widerstehen müssten. Erinnert mich an meine Firmung, wo man auf verschiedene Fragen immer "Ich glaube", oder "ich bezeuge" oder so antworten musste, nur auf die letzte, in der auch irgendwas mit dem Teufel vorkam "ich widerstehe". Natürlich gab es ein paar Deppen, die auch auf die Frage nach dem Teufel "ich glaube" antworteten. Wo war ich? Im Bus. Genau. Das war meine allererste Begegnung mit den Zeugen Jehovas. Jedenfalls die erste bei der ich wirklich offensiv angesprochen wurde. Irgendwo rumstehen hab ich die natürlich auch schon gesehn. Mit dem zweiten Zettel kam man sich die netten Menschen übrigens zu einem Heim-Bibelstudium einladen. Hat da irgendwer Lust drauf?
darkyschatzi - 11. Mrz, 12:07
