Wer hätte das gedacht?
Dass mein Mädels- und sein Saufabend damit enden, dass wir endlich zusammen auf der Tanzfläche des V3 stehen?
Mein Abend begann um halb sieben, als ich S. mit dem Auto abholte, in die Stadt fuhr und am Friedhof parkte. Wir trafen uns dann mit den anderen an einem mexikanischen Restaurant und gingen essen. Anschließend sollte eigentlich ein Kneipenbesuch auf Empfehlung von A.s kleinem Bruder folgen, aber als wir vor dem Laden standen kam von uns ein einstimmiges "da geh ich nicht rein!", also gingen wir ins Caribbean. Wir saßen da, laberten, sagten ziemlich oft "ficken" (wir definierten gerade, dass dieses Wort für 15jährige jetzt das ist, was für uns früher "scheiße" war. Wenn was daneben geht sagt man heutzutage "ficken".), als plötzlich ein mir unbekannter junger Mann auf mich zukam und fragte: "Frau S.?" "Ja...?" "Stimmt doch, oder? Du bist die Schwester vom S.?" "Ja... sorry, muss ich dich kennen?" Nein, musste ich wohl nicht. Er hat früher mit meinem Bruder Theater gespielt, hätte mich schon ab und zu in der Zeitung gesehn (wow, ich bin berühmt. Das ergibt irgendwie trotzdem keinen Sinn, er musste ja wissen, dass ich S.s kleine Schwester bin, bevor er mich in der Zeitung gesehn hat. Und ich unternehme nie irgendwas mit meinem Bruder. Nie.), ob es meinem Bruder gut gehe (ja.), ob er noch Motorrad fahre (äh... ja.), und ich solle ihm schöne Grüße ausrichten (klar, mach ich.).
Während drei meinerSaufkumpaninen Freundinnen sich schon verabschieden mussten, weil sie an den öffentlichen Nahverkehr gebunden waren, beschloss der Rest noch einmal die Location zu wechseln und ins V3 zu gehen, was mich leicht traurig stimmte. Ich wollte doch mit A. da hin. "Ruf ihn halt an.", riet mir Y. "Hallo Schatz, bist du noch fahrtauglich?", versuchte ich erstmal die wichtigste Frage zu klären. "Äh... nein. Aber du, das ärgert dich bestimmt ein bisschen, wir wollen gleich ins V3 gehn." "Wir auch." Alles optimal, wunderbar, wir tranken unsere Cocktails leer und liefen zum V3, wo wir noch ein paar Stunden auf der Tanzfläche verbrachten. Die Musik, das Licht und meine Menstruationsbeschwerden sorgten dafür, dass mir die Tanzfläche erstmal sehr surreal und wie ein billiger Film vorkam, aber nach einer Weile wurde alles besser. Nicht mehr so toll war es, als wir die Disco verliesen und durch immer stärker werdenden Regen durch die gesamte Innenstadt zum Friedhof zurücklaufen mussten.
Trotzdem.
Schöner Abend. Unbedingt wiederholen!
Mein Abend begann um halb sieben, als ich S. mit dem Auto abholte, in die Stadt fuhr und am Friedhof parkte. Wir trafen uns dann mit den anderen an einem mexikanischen Restaurant und gingen essen. Anschließend sollte eigentlich ein Kneipenbesuch auf Empfehlung von A.s kleinem Bruder folgen, aber als wir vor dem Laden standen kam von uns ein einstimmiges "da geh ich nicht rein!", also gingen wir ins Caribbean. Wir saßen da, laberten, sagten ziemlich oft "ficken" (wir definierten gerade, dass dieses Wort für 15jährige jetzt das ist, was für uns früher "scheiße" war. Wenn was daneben geht sagt man heutzutage "ficken".), als plötzlich ein mir unbekannter junger Mann auf mich zukam und fragte: "Frau S.?" "Ja...?" "Stimmt doch, oder? Du bist die Schwester vom S.?" "Ja... sorry, muss ich dich kennen?" Nein, musste ich wohl nicht. Er hat früher mit meinem Bruder Theater gespielt, hätte mich schon ab und zu in der Zeitung gesehn (wow, ich bin berühmt. Das ergibt irgendwie trotzdem keinen Sinn, er musste ja wissen, dass ich S.s kleine Schwester bin, bevor er mich in der Zeitung gesehn hat. Und ich unternehme nie irgendwas mit meinem Bruder. Nie.), ob es meinem Bruder gut gehe (ja.), ob er noch Motorrad fahre (äh... ja.), und ich solle ihm schöne Grüße ausrichten (klar, mach ich.).
Während drei meiner
Trotzdem.
Schöner Abend. Unbedingt wiederholen!
darkyschatzi - 16. Mrz, 12:10

Und man sagt nicht "ficken" sondern "figgööön". Es kommt alles auf die Betonung an. ;)